Sonntag, 18. August 2013

Cronuts mit Kokoscremefüllung

Cronuts: Meine ersten Gehversuche

Eine ganze Weile ist nun seit meinem letzten Eintrag vergangen, ich habe zwar noch einige Posts die ich euch gerne zeigen möchte, doch im Moment will die Motivation nicht recht durchgreifen (außerdem verzweifle ich mit dem Google Blogger, der immer noch nicht so recht mein Freund geworden ist), doch eine Sache, konnte das schlagartig ändern:

Es war ein ganz normaler Tag, als ich auf meinem Handy meine E-Mails gecheckt habe und mir den neuesten Chefkoch.de Newsletter durchgelesen habe.
Plötzlich sprang mir der Begriff Cronuts in die Augen: "Wahnsinn, was ist denn das feines?"

Und schon war mein Ethusiasmus geweckt und ich habe versucht alles Wichtige (inkl. Rezepte) über Cronuts rauszufinden.
Aber was sind denn nun Cronuts?

Einfach gesprochen, eine Mischung aus einem Croissant und einem Donut, erfunden hat das ganze Dominique Ansel und verdient sich im Moment in New York damit ein goldenes Näschen.
Die Leute stehen Schlange um einen der begehrten Kringel zu ergattern, manche campen vor dem Laden sogar schon.
Er macht pro Tag nur 200 Stück und sowohl die Herstellung des Teiges, wie auch die Temperatur mit der sie frittiert werden ist streng geheim.

Ich wollte natürlich gleich welche selbst machen, doch ohne zu wissen wie sie schmecken, wollte ich mir die Arbeit zu selbstgemachtem Croissant, bzw. Plunderteig nicht machen und habe stattdessen fertigen gekauft und eines kann ich euch sagen, die Arbeit ist es Wert ;-)

Leider sind während der Herstellung von mir keine Bilder gemacht worden, eigentlich sollte heute nur ein Probedurchlauf gemacht werden, doch da das Ergebnis sehr ansprechend war, habe ich mir gedacht ich bringe euch das Rezept heute schon :D
Leider sind die Bilder sehr verwackelt :(

Cronuts mit Kokoscremefüllung

Zutaten:

- 2 Packungen Croissant- bzw. Plunderteig (kein Blätterteig, kein Tiefkühlteig)
- Öl zum Frittieren (Original werden die Cronuts
in Traubenkernöl frittiert, da ich aber keines hatte musste normales
Sonnenblumenöl herhalten)

Für die Creme:
- 250 ml Kokosnussmilch
- 1/2 Pkg. Vanillepuddingpulver
- 3 EL Zucker

Öffnet einmal eine Packung des Teiges und entrollt ihn, nun glättet in etwas mit einem Nudelholz.
Schneidet ihn in der Mitte auseinander und legt die eine Hälfte über die andere, um das Ganze etwas zu festigen rollt mit dem Nudelholz etwas darüber.
Öffnet nun die zweite Packung und verfahrt genau gleich, nehmt jetzt diesen Packen und legt ihn über die anderen zwei, sodass ihr nun insgesamt vier Lagen haben solltet.
Rollt wieder etwas mit dem Nudelholz darüber um das ganze zu festigen.

Jetzt kommt das ausstechen, falls ihr Donutausstecher habt, perfekt, denn da sollten die Kanten scharf genug sein. Wer wie ich zum Glas greifen muss, drückt aber den Teig zu sehr ein, also heißt es ausschneiden.
Legt das Glas auf den Teig und schneidet am Rand entlang.
Hört sich nach viel Arbeit an, geht aber ganz zügig.

Selbes Prozedere macht ihr nun auch mit dem Loch in der Mitte.
Ich habe dafür ein Schnapsglas als Vorlage genommen. 
Behaltet euch die "Donutlöcher" unbedingt auf, damit könnt ihr später nämlich Probedurchläufe machen, was die Hitze des Öles angeht (dazu später mehr).

Insgesamt solltet ihr nun ca 4-5 große und 2-3 kleine Cronuts haben.
Diese lässt ihr nun etwas ruhen, 20-30 Minuten.

Jetzt gehts ans frittieren.
Das war im Grund der schwierigste Part, wie oben erwähnt macht Herr Ansel ein Geheimnis daraus, wie heiß das Öl sein muss.
Zuerst dachte ich, naja, kann mir doch egal sein, bis ich den ersten Kringel rausgebacken habe - außen schön braun und lecker anzusehen, doch innen war der Teig noch gar und zähflüssig.
Nach einiger Zeit warten, bis das Öl wieder runtergekühlt und dann wieder heißt genug war (und einige "Donutlöcher" für Testzwecke missbraucht wurden ob die Temperatur stimmt), habe ich eine Idealtemperatur von ca. 100-110° Celsius gefunden.
Lasst die Cronuts wirklich lange genug im Öl, ihr könnt richtig dabei zusehen, wie der Teig aufgeht und die einzelnen Schichten durchgebacken werden.
Wäre es nicht so heißt gewesen und meine Nerven nicht blank, hätte ich den leckeren Duft auch genießen können ;-)
Die Cronuts waren bei mir in der zirka (habe leider nicht auf die Uhr gesehen) 5-8 Minuten im heißen Öl.

So sollten sie nicht aussehen, der Teig ist innen noch nicht durch.


Danach noch auf ein Auskühlgitter (mit Küchenpapier ausgelegt) und fertig sind eure Cronuts.

Die Kokoscreme:


Rührt mit einer kleinen Mengen von der Kokosnussmilch das Vanillepuddingpulver glatt.
Die restliche Milch mit 3 EL Zucker gebt ihr in einen Topf und erhitzt sie.
Wenn sie zu dampfen beginnt, rührt ihr das Milch-Pulver gemisch unter.
Und heißt es immer rühren und ja nicht den Topf zu spät vom Herd, sobald ihr spürt, wie die Masse eindickt runter vom Herd und rühren, rühren, rühren.

Schnell in eine Kleine Schüssel gefüllt und ab damit in den Kühlschrank.


Wenn die Puddingcreme ausgekühlt ist, könnt ihr sie in einen Spritzbeutel mit einer kleinen, runden Lochtülle geben und eure Cronuts damit befüllen.

Und fertig!

Dies war nur mein erster Versuch für Cronuts, ich habe bereits Rezepte zu selber gemachten Teigen und wenn ich einmal viel Zeit habe, werde ich diese Versuchen und sofort mit euch teilen.
Einstweilen wünsche ich euch mit dieser "schnellen" Variante viel Spaß,
und wie immer, wenn ihr Fragen habt oder Tipps, schreibt mir eine E-Mail an bakingpanther@icloud.com

1 Kommentar:

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